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Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz von Hochschulsport-Teilnehmern

Die nachfolgenden Informationen beziehen sich auf den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz von ordnungsgemäß angemeldeten Hochschulsport-Teilnehmern (vgl. hierzu Teilnahmebedingungen und Anmeldeverfahren):

 

Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz gilt bei allen offiziellen Hochschulsport-Veranstaltungen:

  • bei allen Sportkursen (mit Übungsleiter) gemäß Semesterprogramm,
  • bei internen wie externen Hochschulsport-Sonderveranstaltungen (z.B. Lehrgänge, Seminare, Ausfahrten, sonstige offizielle Kurs-Einheiten),
  • bei internen wie externen Wettkampfsport-Veranstaltungen (gilt nur für immatrikulierte Studierende!*), sofern sie über den Hochschulsport angemeldet und beschickt werden
  • sowie auf den damit zusammenhängenden Wegen (Ausland eingeschlossen, die Wahl des Verkehrsmittels ist freigestellt)

* StudentenInnen, die bereits exmatrikuliert sind, sind bei Teilnahmen (1 Jahr nach erfolgreichem Abschluss noch möglich) an adh-Veranstaltungen nicht mehr über das Studentenwerk zusätzlich unfallversichert, weil sie nicht mehr der jeweiligen Hochschule angehören.
Es gibt beim adh in diesem Fall KEINE gesonderte Regelung bzw. die Möglichkeit einer gesonderten Unfallzusatzversicherung bei Wettkämpfen.

 

Nicht versichert:

  • Teilnahme an Veranstaltungen anderer Hochschulen (mit Ausnahme von hochschulübergreifenden, gemeinsamen Veranstaltungen mehrerer Hochschulen wie z.B. Wettkampfsport-Veranstaltungen und Lehrgänge)
  • Sportaktivitäten auf dem Hochschulgelände ohne organisatorische Einbindung in das offizielle Hochschulsport-Programm bzw. ohne vertraglich an den Hochschulsport gebundene Übungsleiter
  • Teilnahme an Wettkampfmaßnahmen ohne Anmeldung über den Hochschulsport
  • private Unterbrechungen der Wege zum Ort der Hochschulsport-Tätigkeit bzw. zurück nach Hause (z.B. Einkauf, Stammtisch) sowie Umwege aus privaten Gründen

 

Folgende Kosten werden vom Unfallversicherungsträger übernommen:

  • die Behandlung beim Arzt, im Krankenhaus oder in der Rehabilitationsklinik einschließlich der notwendigen Fahrt- und Transportkosten
  • Arznei-, Verbands- und Heilmittel sowie Therapien
  • die Pflege zu Hause und in Heimen
  • die soziale und berufliche Rehabilitation (z.B. Umschulung, Wohnungshilfe)
  • außerdem z.B. Zahlung von Verletztengeld bei Verdienstausfall, Rente an Versicherte bei bleibenden Gesundheitsschäden, Hinterbliebenenrente

 

Für Beschäftigte und Studierende gilt:

  • Beschäftigte sind nur nach Grundsätzen des Betriebssports versichert. Demnach muss die sportliche Tätigkeit geeignet sein, die beruflich bedingte körperliche Belastung auszugleichen, mit einer gewissen Regelmäßigkeit stattfinden und in einem dem Ausgleichszweck entsprechenden Zusammenhang mit der Betriebsarbeit stehen. Veranstaltungen mit Wettkampfcharakter sind davon ausgenommen. Für Beamte gilt ein Unfall im Rahmen ihrer Teilnahme am Hochschulsport nicht als Dienstunfall. Beschäftigte haben bei der Unfallanzeige die jeweils geltenden Regelungen ihrer Einrichtung zu beachten. 
  • Immatrikulierte Studierende unterliegen bei der Teilnahme am Hochschulsport grundsätzlich dem Versicherungsschutz der Unfallversicherungsträger (hier: Unfallkasse Baden-Württemberg). Die Behandlung muss über D-Ärzte (Durchgangs-Ärzte) erfolgen. Die Notaufnahmen aller Karlsruher Krankenhäuser haben eine D-Arzt Zulassung, darüber hinaus ist hier eine Übersicht der D-Ärzte zu finden. Dem behandelnden Arzt - Zahnärzte eingeschlossen - ist dabei mitzuteilen, dass es sich um einen Unfall im Zusammenhang mit der sportlichen Aktivität einer Hochschule handelt.
    Studierende müssen Unfälle im Rahmen des Hochschulsports umgehend bei den jeweils zuständigen Stellen ihrer Einrichtung melden. KIT-Studierende melden Hochschulsport-Unfälle unverzüglich dem Hochschulsport-Sekretariat per Unfallmeldeformular. Zusätzlich müssen KIT-Studierende ihren Unfall dem Studentenwerk melden (Frau Prasse, 0721/ 6909-119, prasse∂studentenwerk-karlsruhe.de), da das Studentenwerk für die Meldung des Unfalls an den Unfallversicherungsträger zuständig ist. 

 

Teilnehmer freier Sportgruppen ohne festen Übungsleiter unterliegen nicht der gesetzlichen Unfallversicherung. Bei einem Unfall wird i.d.R. die Krankenversicherung die Heilkosten übernehmen, jedoch entfallen weitere Leistungen aus der Unfallversicherung (z.B. Rentenzahlung bei Invalidität oder bei Tod).