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Sportartspezifische Talentsichtung in Deutschland

Sportartspezifische Talentsichtung in Deutschland
Ansprechpartner:

PD Dr. Ilka Seidel, Jonas Meissner, M.Ed.

Projektgruppe:

Jonas Meissner sowie ausgewählte KIT-Master-Studierende

Um im Leistungssport auf internationalem Niveau weiterhin konkurrenzfähig zu sein, gilt es als Basis, talentierte Kinder zu entdecken  und zu fördern. Dieses kann auf ganz unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlichen Settings erfolgen. Mit seinem Nachwuchsleistungssportkonzept 2020 (http://sportdeutschland.tv/sonstiges/nachwuchsleistungssportkonzept-2020-dosb) ist der DOSB bestrebt, die konkrete Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten auch der Spitzen- bzw. Landesfachverbände zu bündeln.

Für die Entwicklung, Implementierung und Evaluierung von durchgängigen Talentsichtungs- und Talentförderungskonzepten müssen die Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken bisheriger Konzepte ermittelt werden. Hierfür stellt die Bestandserhebung der aktuell vorhandenen Konzepte und Maßnahmen der Spitzen- und Landesfachverbände einen ersten notwendigen Schritt dar.

An dieser Stelle setzt das Studien-Projekt des FoSS „Sportartspezifische Talentsichtung in Deutschland“ in Zusammenarbeit mit dem DOSB an. Mittels einer umfangreichen Recherche, Erfassung und Sichtung werden die aktuellen theoretischen und praktischen sportartspezifischen Konzepte und Maßnahmen der Talentsichtung von über 20 olympischen Spitzen- und Landesverbänden analysiert. Ziel ist es, mit Hilfe dieser Bestandaufnahme einen systematischen Überblick zu erhalten um darauf aufbauend Potentiale für die zukünftige Arbeit im Bereich der Talentsichtung aufzuzeigen und konkrete Hilfestellungen/Handlungsempfehlungen abzuleiten.

 

Projektleitung: PD Dr. Ilka Seidel

Zielgruppe: Verantwortliche und Organisatoren der Talentsichtung und Talentauswahl

Laufzeit: seit 10/2015

Finanzierende Stelle: FoSS

Projektpartner: DOSB – Ressort Olympiastützpunkte, Nachwuchsleistungssport, Wissenschaftsmanagement

IAT – FB Nachwuchsleistungssport

Förderer: -

 

Publikationen:

  • Seidel, I. (2010). Wissenschaftliche Grundlagen und praktische Implikationen für Testverfahren zur Auswahl von Talenten - Hauptreferat. In J. Freiwald & Pieper, S. (Red.), Suchen, Entwickeln, Fördern – Fundamentale Aufgaben im Nachwuchsleistungssport; 24. Internationaler Workshop 2009 in Lünen (S. 30-43). Aachen: Meyer & Meyer.
  • Seidel, I. (2010). Methoden und Testverfahren zur Talentsichtung im frühen Jugendalter – sportartübergreifend oder sportartspezifisch? In J. Freiwald & Pieper, S. (Red.), Suchen, Entwickeln, Fördern – Fundamentale Aufgaben im Nachwuchsleistungssport; 24. Internationaler Workshop 2009 in Lünen (S. 110-125). Aachen: Meyer & Meyer.
  • Seidel, I. (2011). Sportmotorische Tests im Nachwuchsleistungssport – der MT1 und MT2 für die NRW-Sportschulen. In M. Brach & L. Vollbrecht (Red.), Leistungssport 2020 – Neue Antworten auf veränderte Wirklichkeiten; 25. Internationaler Workshop 2010 in Duisburg, (S. 139-155). Aachen: Meyer & Meyer.
  • Seidel, I. & Bös, K. (2011). Sportmotorische Tests im Nachwuchsleistungssport - Hauptreferat. In M. Brach & L. Vollbrecht (Red.), Leistungssport 2020 – Neue Antworten auf veränderte Wirklichkeiten; 25. Internationaler Workshop 2010 in Duisburg, (S. 71-88). Aachen: Meyer & Meyer.
  • Seidel, I., Grüneberg, C., Engel, F., Kurz, A.-K., Hientzsch, A.-K., Moll, C., Netz, C. & Bös, K. (2014). Motorischer Test 2 für die NRW-Sportschulen – Testanleitung [MT2-A sportartübergreifend, MT2-B für 17 Sportarten (Badminton, Basketball, Eishockey, Fechten, Fußball, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Ringen, Rudern, Schwimmen, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Volleyball), MT2 Sportpsychologische Fragebögen]. Düsseldorf: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.
  • Scharenberg, S. (Red.). (2009). DTB-Rahmentrainingskonzeption für das Gerätturnen weiblich. Frankfurt: Eigenverlag.

Foto: KIT Master-Studierende des Studiengangs "Sport und Bewegung im Kindes- und Jugendalter" auf dem Symposium "Berlin hat Talent" mit Prof. Dr. Klaus Bös (5.v.l.), PD Dr. Ilka Seidel (2.v.r.) und Jonas Meissner (1.v.r.)