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Anwendungsorientierte Forschung

Das FoSS aquiriert und bearbeitet eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Projekte, die sich durch verschiedene sportwissenschaftliche Bereiche, Träger und Laufzeiten auszeichnen. Jedes Projekt, das vom Forschungszentrum bearbeitet wurde und wird, ist eine Referenz für Folgeforschungen. Um über das Klientel der Kinder und Jugendlichen verlässliche Aussagen treffen zu können, werden diese in unterschiedlichen Settings mit differenzierten Fragestellungen vom FoSS getestet. Beispielprojekte sind hier der dmt, der Motorische Test für NRW-Sportschulen, TrieKis oder auch das Modellvorhaben "Besser Essen. Mehr Bewegen. Der Wettbewerb." "Haltung und Bewegung" sowie "Förderung der Lernbereitschaft durch Bewegung" - zwei gleichnamige FoSS- Forschungsansätze, die sich insbesondere auf den Schulalltag beziehen - zeigen die Nachhaltigkeit von Interventionen durch motorische Schulung auf. Inwieweit für solche positiven Anleitungen zum lebenslangen Sporttreiben im Schulalltag Raum ist, erweist sich erst durch intensive Beschäftigung mit den Bildungsstandards der einzelnen Schulformen im In- und Ausland. Hierzu hat das FoSS in Luxemburg eine Studie durchgeführt und veröffentlicht. Fächerübergreifendes Arbeiten wird in den FoSS-Projekten "School goes BioMotion" und auch in der FoSS-Beteiligung bei "Gesund aufwachsen in Baden-Württemberg" sichtbar.
 

Kinder stehen im Mittelpunkt beim "Kinder-Universum", beim "SportsCamp", das vom FoSS als Eigenprojekt 2010 erstmals durchgeführt wird, sowie beim Kinderturn-Kongress, der alle zwei Jahre stattfindet.


Das FoSS entwickelt sich weiter, baut auch auf den eigenen Projekten auf, wie der Blick in das FoSS-Archiv deutlich macht.


Die FoSS-Publikationen gehen über die Projektarbeit noch hinaus, weisen Verfahren aus und zeigen Wege für moderne Forschung im Bereich des Schulsports und des Sports von Kindern und Jugendlichen auf.

Besser Essen. Mehr Bewegen. Der Wettbewerb.

Diese Evaluationsstudie für das Modellvorhaben "Besser Essen. Mehr Bewegen. Der Wettbewerb." wird in Kooperation zwischen dem Max-Rubner-Institut, dem FoSS sowie dem Institut für Sport und Sportwissenschaft des KIT Karlsruhe durchgeführt. Ziel ist es, Ursachen für das Übergewicht von Kindern festzustellen und diesen vorzubeugen. Dazu wurden über 11.000 Kinder im Alter zwischen 3 und 10 Jahren an 24 ausgewählten Orten in Deutschland getestet.
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Curriculumreform für den Sportunterricht in Luxemburg

(Bildungs-)Standards setzen, umsetzen und überprüfen

Eine wichtige Aufgabe des Sportunterrichts ist es, Kompetenzen zu entwickeln, die Heranwachsende befähigen, mit der Vielfalt, Unterschiedlichkeit und Veränderbarkeit von Bewegungs-, Spiel- und Sportaktivitäten selbstbestimmt umzugehen und gegenwärtiges wie zu zukünftiges Bewegungshandeln eigenverantwortlich zu gestalten. Da der Sportunterricht in Luxemburg trotz fachdidaktischer Diskussionen und Tendenzen noch immer durch einen rein fertigkeits- und sportartenorientierten Lehrplan geprägt wird, hat es sich der Arbeitsbereich I; Sport, Erziehung und Unterricht des Instituts für Bewegungserziehung und Sport (IfBS) der PH Karlsruhe zur Aufgabe gemacht, Bildungsstandards zu setzen, umzusetzen und zu überprüfen.

Haltung & Bewegung - Das HaBe-Projekt

Haltung fördern – durch Bewegung, Sport und Spiel?

Das Institut für Bewegungserziehung und Sport geht in seinem Projekt "Haltung durch Bewegung" (HaBe – Leitung: Prof. Dr. Fessler)der Frage nach, ob Haltungsschwächen mit Bewegung, Spiel und Sport positiv zu beeinflussen und motorische Leistungsdefizite zu beheben sind. Das Projekt soll in verschiedenen Settings durchgeführt werden. Die derzeitigen Untersuchungsgänge (2008‐2009) konzentrieren sich auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche im Setting Schule.

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Das LeBe-Projekt

Förderung der Lernbereitschaft durch Bewegung

Das Projekt "Unterrichtliche Ansätze und Diagnostik zur Förderung der Lernbereitschaft durch Bewegung" erforscht seit 2006 die Zusammenhänge zwischen Kognition und Motorik. Dadurch stehen auch die Wirkungsversprechen der "Bewegten Schule" auf dem Prüfstand. Weitere Informationen sowie Ergebnisse finden Sie in unserem Newsletter Nr. 11 vom Juli 2009.

Motorischer Test für NRW-Sportschulen

2008 und 2009 wurden in Nordrhein-Westfalen 5 Sportschulen eingerichtet, in denen ideale Voraussetzungen für Schüler ab der 5. Klasse geschaffen werden sollen, sportlich talentierten Kindern den Einstieg in den Leistungssport zu ermöglichen. Um ein geeignetes Aufnahmeverfahren zu gewährleisten wurde unter Federführung des FoSS der "motorische Test für NRW-Sportschulen" entwickelt.
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TrieKis

TrieKis ist eine aktuell laufende, 4-jährige (2008 - 2012) Studie über die motorische Leistungsfähigkeit und körperlich-sportliche Aktivität der Trierer Kinder. Der stetig wachsende Abstand der Leistungsfähigkeit zwischen motorisch begabten und motorisch förderwürdigen Kindern wird von der Stadt Trier als Anlass genommen, ihre Kinder zu ihrer Sportlichkeit befragen lassen, um einen Zusammenhang zwischen motorischer Leistungsfähigkeit und sportlicher Aktivität feststellen zu lassen.
Projektinformationen hier oder auf der Homepage des Landessportbundes Rheinland-Pfalz.