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Prof. Dr. Darko Jekauc

Leiter des Arbeitsbereichs Gesundheitsbildung und Sportpsychologie
Raum: 111, Geb. 40.40 / Raum 103, Geb. 20.50
Tel.: +49 721 608 - 45725
Fax: +49 721 608 - 44841
Darko JekaucZcp3∂kit edu


Sprechstunde und Aktuelles

Montag, 11:30 – 12:30 Uhr

In der vorlesungsfreien Zeit nach Vereinbarung

Übersicht

Publikationen


Jekauc, D.; Reimers, A. K.; Wagner, M. O.; Woll, A. (2013). Physical activity in sports clubs of children and adolescents in Germany : Results from a nationwide representative survey. Journal of public health, 21 (6), 505–513. doi:10.1007/s10389-013-0579-2
Jekauc, D.; Wagner, M.; Kahlert, D.; Woll, A. (2013). Reliabilität und Validität des MoMo-Aktivitätsfragebogens für Jugendliche (MoMo-AFB). Diagnostica, 59 (2), 100–111. doi:10.1026/0012-1924/a000083
Jekauc, D.; Völkle, M.; Wagner, M.; Mewes, N.; Woll, A. (2013). Validity, Reliability and Invariance of the German Version of Physical Activity Enjoyment Scale. Journal of pediatric psychology, 38 (1), 104–115. doi:10.1093/jpepsy/jss088

Forschungsbereiche

Der Forschungsschwerpunkt von Prof. Dr. Jekauc bezieht sich auf die Prozesse der Selbstregulation im Sport. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie Menschen ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen steuern, um ihre Ziele im Gesundheits- und Leistungssport zu erreichen. In diesem Zusammenhang spielen Emotionen eine besondere Rolle. Emotionen sind maßgeblich an der Entscheidung beteiligt, ob wir einen angefangenen Sportkurs fortsetzen und regelmäßig trainieren. Im Leistungssport gilt der Umgang mit eigenen Emotionen als die entscheidende Größe für den Erfolg. Es werden dabei Grundlagen und Interventionen erforscht, wie durch Förderung von positiven Emotionen Effekte im Sport erzielt werden können.

Forschungsprojekte

Digitale IRENA

Nach dem Besuch eines Rehabilitationszentrums in Folge einer gesundheitlichen Beeinträchtigung sollen Patienten möglichst schnell wieder unabhängig werden und ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen können. Aus diesen Gründen bietet die Deutsche Rentenversicherung das so genannte IRENA-Modell (= Intensivierte Rehabilitationsnachsorge) an. Im Anschluss an die Entlassung aus den Rehabilitationszentren angebotene Termine sollen die Behandlungserfolge der Therapie verfestigen. Obwohl dies für die Versicherten kostenfrei und wichtig für den Behandlungserfolg ist, zeigen Statistiken, dass das Angebot, vor allem aus zeitlichen und örtlichen Gründen, oft nicht in Anspruch genommen wird. Als Alternative zur klassischen IRENA wurde deswegen eine digitale Rehabilitationsplattform (CASPAR) entwickelt. Diese ermöglicht den Versicherten, die Übungen zeitlich und örtlich flexibel mit Hilfe eines Smartphones, Tablets oder Computers durchführen zu können.

Bisher gibt es wenig Erkenntnisse zu digitalen Rehabilitationsplattformen. Daher untersucht die Arbeitseinheit Gesundheitsbildung und Sportpsychologie des IfSS in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See die Wirksamkeit und die sozialen und motivationalen Auswirkungen einer solchen digitalen Plattform. In Rahmen des Projektes wird die digitale Rehabilitationsplattform in Bezug auf die subjektive Gesundheitseinschätzung sowie die Arbeitsfähigkeit mit der klassischen face-to-face-IRENA sowie einer Kontrollgruppe verglichen. Darüber hinaus wird überprüft, inwiefern sich die digitale Plattform auf die motivationalen Prozesse der Patienten auswirkt.
Gefördert durch: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

 

Präventionsstudie Borkum

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hat das Ziel, bei Menschen mit ersten gesundheitlichen Beeinträchtigungen und/oder beruflichen Risikofaktoren mit Hilfe von Präventionsmaßnahmen die Arbeitsfähigkeit zu erhalten und zu fördern. Teilnehmende des so genannten Betsi-Programms (= Beschäftigungsfähigkeit teilhabeorientiert sichern) sollen daher in einer kurzen, aber intensiven Phase, bestimmte Techniken erlernen, die langfristig eine gute Gesundheit fördern, beziehungsweise Verhaltensweisen ablegen, die langfristig einen negativen Einfluss auf eine gute Gesundheit haben. Im Anschluss an eine Initialphase im Präventionszentrum gibt es berufsbegleitend eine Trainingsphase und Eigeninitiativphase, in der die gelernten Verhaltensweisen gefestigt werden sollen. Als Alternative zu diesem klassischen Betsi-Programm wurde eine digitale Plattform (CASPAR) entwickelt, die es den Versicherten ermöglicht, die Übungen zeitlich und örtlich flexibel mit Hilfe eines Smartphones, Tablets oder Computers durchführen zu können.

Da es bisher wenig Erkenntnisse zu digitalen Plattformen in der Präventionsarbeit gibt, untersucht unsere Arbeitseinheit in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See die Wirksamkeit und die sozialen und motivationalen Auswirkungen einer solchen digitalen Plattform. In Rahmen des Projektes wird CASPAR in Bezug auf die subjektive Gesundheitseinschätzung sowie die Arbeitsfähigkeit mit der klassischen Betsi-Maßnahme verglichen. Darüber hinaus wird überprüft, inwiefern sich die digitale Plattform auf die motivationalen Prozesse der Patienten auswirkt und ob sich die Abbruchquoten des konventionellen Angebots und der digitalen Maßnahme unterscheiden.

 

Achtsamkeit für Leistungssportler – eine digitale Anwendung mit 7Mind

Um im Leistungssport erfolgreich zu bestehen, ist nicht nur die physische sondern auch die psychische Fitness von Bedeutung. Athleten müssen auch nach längeren Belastungsphasen voll konzentriert bleiben und trotz Widrigkeiten des Wettkampfs gelassen agieren. Achtsamkeitstraining hat sich als ein sehr wirksames Mittel zur Steigerung der Konzentration und der Emotionsregulationsfähigkeit herausgestellt (Jekauc & Kittler, 2015). Das Erlernen der Praktiken der Achtsamkeit erfordert jedoch eine Anleitung und ein regelmäßiges Training, was sich in der Praxis des Leistungssports in Kursen mit persönlicher Anwesenheit schwierig umsetzen lässt. Durch die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft ergeben sich neue Lösungen, das Training der Achtsamkeit zeitlich und örtlich flexibel mit Anleitung durchzuführen. Im Rahmen dieses Projekts wurden in Zusammenarbeit mit der Firma 7Mind spezielle Formen des Achtsamkeitstrainings für Athleten in Form einer App entwickelt.

Gefördert durch: 7Mind

 

 

Vita

Berufliche Tätigkeit
2018 Berufung und Rufannahme für eine W3-Professur für „Sportwissenschaft“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
2017 Berufung und Rufannahme für eine W2-Professur „Sportpsychologie“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
2014 Berufung und Rufannahme für eine W1-Professur „Psychologie des Sports“ an der Humboldt-Universität zu Berlin
2005

Akademischer Mitarbeiter an der Universität Konstanz

 

Akademische Ausbildung
2015 Habilitation zum Thema „Körperliche Aktivität im Lebenslauf aus einer sportpsychologischen Perspektive – Theorien, Methoden, Entwicklungen“ an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften des Karlsruher Instituts für Technologie. Erteilung der Venia Legendi Sportwissenschaft
2009 Promotion zum Thema "Entwicklung und Stabilität der körperlich-sportlichen Aktivität im mittleren Erwachsenenalter – Eine prospektive Längsschnittstudie" an der Universität Konstanz
2004 Diplom-Abschluss des Studiums der Psychologie an der Universität Mannheim

 

Zuständigkeiten am Institut

  • Leiter des Arbeitsbereichs Gesundheitsbildung und Sportpsychologie
  • Leiter der Weiterbildungsakademie UPdate

Gremien und Ausschüsse

  • Mitglied der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs)
  • Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp)
  • Mitglied des European College of Sports Science (ECSS)