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Motorik-Modul geht in die nächste Erhebungsphase

Auf ein Neues: Ende Juni ist der Startschuss für die dritte Erhebungswelle der Motorik-Modul Studie (MoMo) zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland gefallen.
MoMo-Team beim Auswerten der Daten
Probandin wird getestet
MoMo-Mitarbeiter testet Probandin.
Bewegungssensor und Erinnerungsaufkleber
Messmethode: Bewegungssensor

Bis 2020 werden die Testteams des Karlsruher Instituts für Technologie und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe Daten zur motorischen Leitungsfähigkeit und körperlich-sportlichen Aktivität in ganz Deutschland erheben. 

Ob Rumpfbeugen, Reaktionstests oder Liegestütze: Kinder und Jugendliche kommen für die Erhebung zu einem der 167 Untersuchungsorte, um an motorischen Tests und anthropometrischen Messungen teilzunehmen und ihre körperlich-sportliche Aktivität feststellen zu lassen. Wie auch schon in der vergangenen Erhebungswelle, kommen auch dieses Mal Bewegungssensoren zum Einsatz, die das Aktivitätsverhalten genau und objektiv erfassen können. Kinder ab sechs Jahren tragen dafür acht Tage lang die Sensoren am Körper. 

 

Neben Kindern und Jugendlichen werden auch junge Erwachsene getestet, die auch schon in den vergangenen Erhebungswellen in jüngeren Jahren teilgenommen haben, um Vergleichs- und Entwicklungswerte zu erhalten. Damit können die Wissenschaftler beispielsweise feststellen, ob der Proband körperlich aktiver und motorisch leistungsstärker geworden ist im Vergleich zu seinen früheren Erhebungsdaten.

 

Veränderungen und Trends erkennen

„Wir erhoffen uns von den erhobenen Daten der dritten Welle, Unterschiede oder Veränderungen bezüglich der motorischen Leistungsfähigkeit und körperlich-sportlichen Aktivität im Vergleich zu vergangenen Erhebungswellen feststellen zu können. Das zeigt uns, ob die Angebote in Schulen, Sportvereinen und Sport-AGs Wirkung zeigen, ob das passende Umfeld zum Sport treiben gegeben ist und ob fitte Kinder auch fitte Erwachsene werden. So können wir Zusammenhänge zwischen körperlich-sportlicher Aktivität, motorischer Leistungsfähigkeit und Gesundheit herstellen“, erklärt Projektleiterin Claudia Niessner. 

Als Teilmodul der bundesweiten Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) des Robert Koch-Instituts (RKI) erfasst MoMo seit 2003 in regelmäßigen Abständen die motorische Leistungsfähigkeit und körperlich-sportliche Aktivität von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland. Ihr Hauptziel ist es, einen Beitrag zur langfristigen Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu leisten.