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IfSS-Kolloquium

Prof. Dr. Hans Bussmann

Objective measurement of Physical Behaviour: (clinical) opportunities and developments

Datum: 23.11.2017, 17:30 – 19:00 Uhr

The importance of physical behaviour – i.e. the body postures, movements and physical activities people perform in their daily life – is generally accepted. Technological developments progressively allow objective and precise measurement, which will increasingly affect clinical research and practice. In this Kolloquium an overview will be given of the background and some applications of objective measurement of physical behaviour, supported by recent examples of own and other research. Current relevant developments in this area will also be discussed.

   
   

Prof. Dr. Dr. Anja Bosy-Westphal

„Welche Bedeutung haben Kohlenhydrate für die Körpergewichtsregulation?“

Datum: 04.05.2017, 17:30 Uhr – 19:00 Uhr

Sowohl unter Laien als auch unter Wissenschaftlern ist die Behauptung, dass Kohlenhydrate dick machen, sehr verbreitet. Nach der so genannten Kohlenhydrat-Insulin-Theorie der Adipositasführt eine Ernährung mit hohem Glykämischem Index oder hoher Glykämischer Last durch einen Anstieg des postprandialen Insulinspiegels zu einer überproportionalen Zunahme an Körperfett. Populäre Low-Carb-Diätenwie die LOGI- oder die Montignac-Methode setzen auf dieses Prinzip und versprechen eine bessere Gewichtsregulation.

Der Vortrag bietet eine kritische Auseinandersetzung zum Thema anhand der wissenschaftliche Evidenz.

   
   
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Ass. Prof. Dr. Josef Kröll

Equipment Designed to Reduce the Risk of Injuries in Elite Alpine Skiing: A holistic epidemiological and biomechanical perspective

Datum: 02.02.2017, 17:30–19:00 Uhr, Hörsaal

Ass. Prof. Dr. Josef Kröll forscht und lehrt an der Universität Salzburg am Interfakultären Fachbereich für Sport und Bewegungswissenschaften. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppe Biomechanik, welche von Prof. Hermann Schwameder geleitet wird. Im Rahmen seiner Habilitation beschäftigt er sich innerhalb eines internationalen Forschungsverbundes (EPFL Lausanne, Norwegian School of Sport Sience, Oslo Trauma Research Center) mit Verletzungsprävention im alpinen Skirennsport. Im Mittelpunkt seines Forschungsinteresses steht dabei die Interaktion zwischen Mensch, Sportgerät und Umgebung.


Seit dem Jahr 2006 wird im Rahmen des durch den internationalen Skiverband (FIS) geleiteten Injury Surveillance Systems (ISS) strukturiert an Maßnahmen zur Verletzungsprävention im Hochleistungsskirennsport geforscht. Dabei werden der Präventionssequenz von Van Mechelen folgend Forschungsarbeiten in den Bereichen Epidemiologie, Risikofaktoren, Verletzungsmechanismen und den darauf aufbauenden Präventionsmaßnahmen durchgeführt. Aufbauend auf diese Arbeiten wurden im Herbst 2012 Änderungen des Reglements vorgenommen. Der Vortrag wird aus wissenschaftlicher Perspektive den Prozess bis zur Einführung des neuen Reglements beleuchten (Stufe 1–3 laut Präventionssequenz von Van Mechelen). Im letzten Teil wird dann die aktuelle Statistik zur Wirkung der Präventionsmaßnahme diskutiert. Dabei wird auch auf ein zentrales Problem der Validierung von Präventionsmaßnahmen im Spitzensport – „kleine Fallzahlen = geringe statistische Power“ – und einer potentiellen Möglichkeit damit umzugehen, eingegangen.

   
   
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Prof Dr. Jürgen Walter

Gut sein, wenn's drauf ankommt – Verbesserung der mentalen Stärke

Datum: 15.12.2016, 16:00 – 17:30 Uhr, Hörsaal

Vortragsinhalte sind u. a.:

  • Anwendungsgebiete der Sportpsychologie
  • Positiv Denken und Möglichkeiten der Stressreduzierung in Wettkampfsituationen
  • Bedeutung und Verbesserung der mentalen Stärke
  • Umgang mit Risikosituationen und Übernahme von Verantwortung
  • Demonstration eines Biofeedback-Gerätes mit der Möglichkeit, „mentales Golf“ zu spielen
  • Ausschnitte aus dem neuen Jürgen Walter-Film zur Praxis der Sportpsychologie “Alles geschieht im Kopf“ Mitwirkende u. a. Mats Hummels, Frank Busemann, Patrik Kühnen, Christian Keller
   
   
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Prof Dr. Shayke Hutzler

Inclusive physical education and sport: Universal design and adaptation

Datum: 07.11.2016, 17:30 19:00 Uhr, Hörsaal

   
   
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PD Dr. Ilka Seidel

Nachwuchsleistungssport – Modelle, Konzepte und Projekte der Talententwicklung in Deutschland 

Datum: 27.04.2016, 17:30 – 19:00 Uhr, Hörsaal


PD Dr. Ilka Seidel war in den Jahren 2005 bis Anfang 2009 die erste Geschäftsführerin und Leiterin des Forschungszentrums für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen (FoSS). Seit 2011 leitet sie den Fachbereich Kraft-Technik am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig. Darüber hinaus ist sie mit dem FoSS weiterhin eng verbunden und unterstützt als externe Projektleitung die beiden Projekte an den NRW-Sportschulen Motorische Tests (MT1 und MT2) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW. 

Der Vortrag mit dem Thema „Nachwuchsleistungssport – Modelle, Konzepte und Projekte der Talententwicklung in Deutschland“ geht der Frage nach, wie unter Berücksichtigung der aktuellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und der Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zukünftig die Sichtung, Auswahl und Förderung von NachwuchsleistungssportlerInnen in Deutschland ausgestaltet werden kann und welche Herausforderungen hierbei gemeistert werden müssen.

 

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Prof. Dr. Wolfgang Taube

Posturale Kontrolle und Gleichgewichtstraining

Datum: 11.02.2016, 17:30 – 19:00 Uhr, Hörsaal

Prof. Dr. Wolfgang Taube leitet die Abteilung für Bewegungs- und Sportwissenschaften am Departement für Medizin der Universität Fribourg in der Schweiz. Die Forschungsschwerpunkte seiner Arbeitsgruppe umfassen die Themen Gleichgewicht und Gleichgewichtstraining, Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus und plyometrisches Training, Einfluss von Feedback auf motorische Lernprozesse sowie Lokomotion. Themenübergreifend beschäftigt sich Prof. Taube mit seinem Team dabei mit der Erforschung der motorischen Kontrolle und der Adaptation der motorischen Kontrolle. Um Rückschlüsse über den Zusammenhang von Gehirn und Verhalten ziehen zu können, werden dabei die den motorischen Anpassungen zugrunde liegenden neuronalen Veränderungen mit verschiedenen elektrophysiologischen und bildgebenden Methoden erfasst und quantifiziert. In den genannten Themengebieten ist Prof. Taube aufgrund seiner zahlreichen Zeitschriftenbeiträge und eingeladenen Vorträge ein in der internationalen Sport- und Neurowissenschaft ausgewiesener Experte.

 

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Prof. Dr. Petra Gieß-Stüber

Weihnachtsvorlesung: Integration von Flüchtlingen durch interkulturelle Sportprogramme

Datum: 16.12.2015, 16:00 – 17:30 Uhr, Hörsaal


Prof. Dr. Petra Gieß-Stüber leitet den Arbeitsbereich Sportpädagogik und ist Mitglied des Zentrums für Anthropologie und Geschlechterforschung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. In der Forschung beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit dem Zusammenhang von Sport und sozialer Ungleichheit.
Der Vortrag greift das aktuelle Thema der Flüchtlingskrise auf und zeigt Chancen sowie Möglichkeiten von sportpädagogischer Arbeit zur Minderung von Ausgrenzung und Diskriminierung.
 
Zudem präsentiert Alina Bader – Studentin am IfSS – das aktuelle Projekt der KIT-Flüchtlingshilfe  "Sport mit Flüchtlingen". Iyas Ahmad – wissenschaftlicher Mitarbeiter am IfSS – gibt eine aktuelle Einschätzung zu der Problematik aus der Sicht eines Syrers und ein Flüchtling erzählt von seiner Flucht und der Aufnahme in Deutschland.

 

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Prof. Dr. Roland Naul

Qualität von Bewegungsangeboten im Ganztag aus europäischer Sicht

Datum: 05.10.2015

Roland Naul ist Sen.-Professor für Europäische Studien zum Schulsport und Kinder- und Jugendsport am Institut für Sportwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Der Vortrag greift das aktuelle Thema der Entwicklung von Ganztagsschulen in Deutschland auf und erläutert einleitend die verschiedenen qualitativen und quantitativen Strukturmerkmale dieses Schultyps im Vergleich deutscher Bundesländer (Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg). Mit Blick auf Ganztagschultypen aus den Niederlanden, Großbritannien und Dänemark, wird die Frage aufgeworfen, ob die Ganztagsschule als eines von mehreren, zeitgleichen Settings im Aufwachsen von Kindern allein in der Lage ist, die Qualität von Bewegungsangeboten zu gewährleisten, oder vielmehr dafür ein kommunales Netzwerk zwischen Schule, Sportverein und Kommunalverwaltung auch in Deutschland notwendig wird, so wie es sich in anderen EU-Ländern bereits entwickelt hat.

   
   

Prof. Dr. Josef Wiemeyer

e-Learning - Mehrwerte des Lehrens und Lernens mit elektronischen Medien im Sport und der Sportwissenschaft

Datum: 09.07.2015

Josef Wiemeyer ist Professor für Sportwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Bewegungswissenschaft am Institut für Sportwissenschaft der TU Darmstadt. Neben zahlreichen Projekten zum motorischen Lernen hat Wiemeyer eine Vielzahl von Forschungsarbeiten zum
e-Learning bzw. Technologie-basierten Lernen und Training durchgeführt und publiziert. 

In seinem Vortrag werden Vorteile und Mehrwerte des Lehrens und Lernens mit elektronischen Medien benannt und kritisch diskutiert. Dabei wird sich zeigen, dass qualitativ hochwertiges
e-Learning eine interdisziplinäre Synthese von inhaltlichen, lerntheoretischen bzw. didaktischen und informationstechnologischen Aspekten erfordert. Im Spannungsfeld von Lernenden, Lehrenden, Lerntechnologie und Lehr-Lern-Setting sind vor allem diejenigen Angebote wirksam, welche die Lernenden zum einem (inter-)aktiven Lernen anregen. 

   
   
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Prof. Dr. Ernst-Joachim Hossner 

Wahrnehmungs-Handlungs-Analysen im Sportspiel

Datum: 07.05.2015

Ernst Joachim Hossner ist Professor für Bewegungs- und Trainingswissenschaft am Institut für Sportwissenschaft der Universität Bern in der Schweiz. Neben wegweisenden sportmotorischen Arbeiten zur motorischen Kontrolle und zum motorischen Lernen, des Verfassens zahlreicher Lehrbuchkapitel zu eben diesen beiden Themen, zählen die Wahrnehmungs-Handlungs-Kopplung, die effektorientierte Bewegungskontrolle sowie die interdisziplinäre Sportwissenschaft zu seinen aktuellen Forschungsinteressen. In seinem Vortrag widmet er sich dem Thema der Wahrnehmungs-Handlungs-Kopplung im Sportspiel und stellt aktuelle Forschungsergebnisse aus seinem Labor vor.

   
   
Poster Gastvortrag Michalak

Prof. Dr. Johannes Michalak 

Gangmuster und Depression

Datum: 15.01.2015

Johannes Michalak ist Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Witten/Herdecke. In seinem Vortrag stellt er eine Reihe von Studien zum Zusammenhang von Depression und Gangmuster vor. Dabei wird unterschiedlichen Forschungsfragen nachgegangen: Wie sieht das Gangmuster von akut depressiven Personen aus? Zeigen sich Gangaufälligkeiten auch bei ehemals Depressiven? Kann durch die Erhöhung von Körperbewusstheit im Rahmen von achtsamkeitsbasierter kognitiver Therapie das Gangmuster ehemals depressiver Patienten normalisiert werden? Welche Auswirkungen haben Veränderungen des Gangmusters auf depressionsrelevante kognitive Prozesse?