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Master of Science – Profil Bewegung und Technik (SPO 2010)

Der Master-Studiengang Sportwissenschaft umfasst insgesamt 120 Leistungspunkte (LP) und ist auf 4 Semester ausgelegt. In der Regel sind in jedem Semester 30 LP zu erbringen, was einem Vollzeitstudium von 2 Jahren entspricht.

 

Studienprofil

Die Module Sportgerätetechnik, Biomechanik sowie Trainings- und Bewegungswissenschaft sind die Kernbereiche des neuen Masterschwerpunktes „Bewegung und Technik“. In Kooperation mit anderen Instituten des KIT aus den Fakultäten Maschinenbau, Informatik und Elektrotechnik werden die naturwissenschaftlichen Aspekte der Sportwissenschaft interdisziplinär aufbereitet. Neben themenübergreifenden Veranstaltungen aus dem Schwerpunkt „Sport und Bewegung im Kindes- und Jugendalter“ können die Studierenden in eigenen Forschungsarbeiten und Praktika Erfahrungen in Forschungsprojekten und Industrie sammeln. In ergänzenden Qualifikationen werden Soft Skills zielgerichtet gefördert. Der Masterschwerpunkt „Bewegung und Technik“ ist in folgende Module unterteilt:

 

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Praktika

Studierende des Master-Studiengangs Sportwissenschaft sollen im Rahmen ihres Studiums berufspraktische Erfahrungen im Umfang von insgesamt 300 Stunden sammeln. Diese Zeit kann entweder über maximal zwei Praktika verteilt werden oder aber in einem Berufspraktikum absolviert werden. Weitere Informationen zu den Richtlinien und dem Ablauf des Berufspraktikums können dem Leitfaden entnommen werden. Die darin angegebenen Handlungsschritte unter Nutzung der Formblätter sind verbindlich einzuhalten!

Bezüglich der Wahl des Unternehmens, in dem die praktische Tätigkeit absolviert werden soll, bestehen keine besonderen Vorschriften. Der Tätigkeitsbereich sollte sich jedoch inhaltlich an der Schnittstelle zum gewählten Studienprofil ansiedeln, um so dem individuellen Charakter des Studienprofils gerecht zu werden. Praktika können sowohl im In- als auch im Ausland absolviert werden und mit einem Forschungsprojekt oder der Abschlussarbeit gekoppelt werden.

 

Forschungsprojekt

Im Rahmen des Kernfachs Sportwissenschaft sollen die Studierenden des Master-Studiengangs Sportwissenschaft zwei Projektarbeiten anfertigen. Die Projektarbeiten beinhalten die eigenständige Konzeption und Bearbeitung von Forschungsfragen unter dem Einsatz geeigneter wissenschaftlicher Methoden. Im Rahmen der Projektkolloquien stellen die Studierenden ihre Projektarbeiten vor und diskutieren Vorgehen und Inhalte gemeinsam mit den Kommilitonen und den Dozierenden. Die Themen der Projektarbeiten sollten dabei inhaltlich passend zum Studienprofil gewählt werden und mit dem jeweiligen Profilverantwortlichen abgesprochen werden. Zudem muss die Betreuung der Projektarbeiten geklärt sein.

Eine aktuelle Liste mit möglichen Forschungsprojekten aus dem naturwissenschaftlichen Arbeitsbereich finden Sie auf der Seite des BioMotion Center.

Abschlussarbeit

Zum Abschluss des Master-Studiengangs Sportwissenschaft sind eine schriftliche Masterarbeit sowie eine mündliche Prüfung im Sinne einer Disputation vorgesehen.

Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, ein Problem aus ihrem Studienfach selbstständig und in begrenzter Zeit nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Die Arbeit muss unter Berücksichtigung des Zeitplans zur Prüfungsanmeldung im Sportsekretariat des Instituts für Sport und Sportwissenschaft mit dem entsprechenden Formular angemeldet werden. Hierfür müssen Thema, Betreuer und Gutachter für die Abschlussarbeit feststehen.

Das Thema der Masterarbeit kann vom Studierenden selbst vorgeschlagen werden. Es ist fachlich-inhaltlich dem gewählten Studienprofil zugeordnet und umfasst fachspezifische oder -übergreifende aktuelle Fragestellungen und Themenbereiche. Eine schriftliche Erklärung des Prüfers über die Betreuung der Arbeit muss vorliegen, wobei die institutsspezifischen Regelungen zur Betreuung der Masterarbeit zu beachten sind.

Mit Abgabe der Masterarbeit, die nach einer regulären Bearbeitungsdauer von sechs Monaten zu erfolgen hat, haben die Studierenden schriftlich zu versichern, dass sie die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt haben, die wörtlich oder inhaltlich übernommenen Stellen als solche kenntlich gemacht und die Satzung des KIT zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis in der jeweils gültigen Fassung beachtet haben. Weiterhin sind stets die formalen und inhaltlichen Kriterien zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten zu berücksichtigen.

Voraussetzung für die Anmeldung zur Masterprüfung ist die Bescheinigung über das erfolgreich abgeleistete Berufspraktikum. Zur Anmeldung müssen die ausgefüllten Formulare im Sportsekretariat des Instituts für Sport und Sportwissenschaft eingereicht werden.

Anerkennungsregelungen

Generell besteht die Möglichkeit, Studien- und Prüfungsleistungen sowie Studienzeiten, die in Studiengängen an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen und Berufsakademien der Bundesrepublik Deutschland oder an ausländischen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen erbracht wurden, auf Antrag der Studierenden anerkennen zu lassen. Voraussetzung ist, dass hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen kein wesentlicher Unterschied zu den Leistungen oder Abschlüssen besteht, die ersetzt werden sollen. Leistungen, die für den Abschluss des Studienganges relevant waren, mit dem die Zulassung zum hiesigen Masterstudium erwirkt wurde, sind für die Anerkennung jedoch ausgeschlossen.

Im Allgemeinen werden die Anträge auf Anerkennung durch den Prüfungsausschuss überprüft. Leistungen, die an externen universitären Einrichtungen erbracht wurden, werden vollständig anerkannt. Bei Leistungen, die an externen nicht universitären Einrichtungen erbracht wurden, wird die Anwesenheit anerkannt. Die Prüfungsleistungen müssen jedoch am IfSS erbracht werden.

Die Anträge zur Anerkennung sind spätestens innerhalb des 1. Semesters nach Immatrikulation über den Studiengangleiter an den Prüfungsausschuss zu stellen. Weitere Informationen zur Anerkennungsregelungen können der Studien- und Prüfungsordnung entnommen werden

 

Zusatzleistungen

Neben den gemäß Modulhandbuch vorgesehenen Lehrveranstaltungen und Modulen können auch weitere Leistungspunkte (Zusatzleistungen) aus dem Gesamtangebot des KIT erworben werden. Die Zusatzleistungen müssen beim Prüfungsausschuss beantragt werden und bedürfen einer Genehmigung. Diese Zusatzleistungen gehen nicht in die Festsetzung der Gesamt- und Modulnoten ein, können auf Antrag der/des Studierenden jedoch in das Masterzeugnis aufgenommen und als Zusatzleistungen gekennzeichnet werden.

Die Studierenden haben die Zusatzleistung bereits bei der Anmeldung zu einer Prüfung in einem Modul als solche zu deklarieren.