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Bewegung gegen Demenz

„Bewegung gegen Demenz“ ist ein Projekt des Instituts für Sport und Sportwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie. Es wird von der Dietmar Hopp Stiftung gefördert.

Ziel des Projektes ist es die Lebensqualität von Demenzpatienten und ihren Angehörigen durch gezielte Bewegung zu verbessern. Dafür wird ein Bewegungsprogramm speziell für Personen mit demenziellen Erkrankungen entwickelt und überprüft. Außerdem soll mithilfe der im Rahmen einer Interventionsstudie erhobenen Daten ein Beitrag zur Klärung der Wirksamkeit körperlicher Aktivität bei Demenzerkrankungen und der Gestaltung demenzspezifischer Bewegungsprogramme geleistet werden. Website

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Motorik-Modul Längsschnittstudie

Das Motorik-Modul (MoMo), welches Teil des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS) des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin ist, wurde zunächst als Querschnittstudie vom Bundesministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport finanziert, von 2003 bis 2006 durchgeführt und bot bundesweit repräsentative Daten zur motorischen Leistungsfähigkeit und körperlich-sportlichen Aktivität von Kindern und Jugendlichen (N=4.528) im Alter zwischen 4 und 17 Jahren.

Der Folgeantrag zur MoMo-Basiserhebung mit dem Titel „Physical fitness and physical activity as determinants of health development in children and adolescents“ wurde nach erfolgter Zusage im März 2015 bis 2021 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligt. Die Fortführung der MoMo-Studie als kombinierte Quer- und Längsschnittstudie erfolgt als Verbundprojekt des KIT, der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und des RKI unter der Gesamtleitung von Professor Dr. Alexander Woll vom KIT. An der MoMo-Studie Welle 1 von 2009 bis 2012 nahmen insgesamt 5.106 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene teil. Die MoMo-Studie Welle 2 ist bereits gestartet und baut auf der Basiserhebung und der MoMo-Studie Welle 1 auf. Website

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MoRe Data

Mo|Re data ist ein DFG-gefördertes interdisziplinäres Projekt, dass unter Leitung des Instituts für Sport und Sportwissenschaft in Zusammenarbeit mit der KIT-Bibliothek und externen IT-Experten durchgeführt wird. 
Ziel des Projekts ist die Bereitstellung einer verlässlichen Plattform für die Veröffentlichung und Archivierung von Forschungsdaten in den Sportwissenschaften. Dabei werden Motorikdaten zitierfähig aufbereitet und somit für interessierte Forschergruppen wissenschaftlich nachnutzbar gemacht. Weiterhin werden im Rahmen von Mo|Re Data umfassende Normdaten generiert und Materialen zu motorischen Tests zur Verfügung gestellt. Im Mittelpunkt stehen in einem ersten Schritt die Daten des Deutschen Motorik-Tests 6-18, sowie weiterer ausgewählter normierter Testaufgaben mit großem Verbreitungsgrad. Website

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Deutscher Motorik-Test 6-18 (DMT 6-18)

Die motorische Leistungsfähigkeit steht in enger Beziehung zur Gesundheit. Diese Beziehung verfestigt sich mit zunehmendem Lebensalter. Die aktuelle Diskussion in Wissenschaft, Medien und Öffentlichkeit zeigt, dass die Leistungsfähigkeit heutiger Kinder und Jugendlichen gegenüber früherer Generationen zurückgegangen ist.
Im Auftrag der Sportministerkonferenz entwickelte der ad-hoc Ausschuss „Motorische Tests für Kinder und Jugendliche“ der dvs den DMT 6-18, der es gestattet, bundesweit das Niveau motorischer Fertigkeiten und Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen kontinuierlich zu erheben, um zukünftige politische Entscheidungen auf der Grundlage verlässlicher Daten treffen zu können. Website

Gesundheit zum Mitmachen - 1992 bis 2015

Im Rahmen des Projektes „Gesundheit zum Mitmachen“ welches von der Gemeinde Bad Schönborn, der AOK Mittlerer Oberrhein und dem Sportinstitut am KIT gefördert wird, werden neben praktischen Umsetzungen im Bereich der kommunalen Gesundheitsförderung auch wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt. Diese beinhalten 2015 eine erneute Untersuchungswelle, der seit 1992 laufenden Längsschnittuntersuchung der Bad Schönborner Bevölkerung. Hierbei werden der Zusammenhang zwischen Aktivität, Fitness und Gesundheit in verschiedenen sportmotorischen und medizinischen Untersuchungen erhoben. Daraus können quer- und längsschnittliche Aussagen zum Aktivitätsverhalten und der Leistungsfähigkeit einer erwachsenen Kohorte erhoben werden. Website

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EATMOTIVE

EATMOTIVE ist ein interdisziplinäres, vom BMBF gefördertes, Forschungsprojekt in dem individuelle und soziale Determinanten des Ess- und Bewegungsverhaltens untersucht werden. Das Arbeitspaket der Sportwissenschaft befasst sich mit dem Einfluss des sozialen Kontextes Familie. Im Rahmen des Projektes wurde das Konstrukt des gesundheitsbezogenen Familienklimas (Family Health Climate, FHC) entwickelt. Das FHC reflektiert das individuelle Erleben des Familienalltags sowie Wahrnehmungen und Bewertungen familientypischer Routinen und Interaktionsmuster. In mehreren Studien konnte die Relevanz dieses neuen Konstruktes als soziale Determinante des Gesundheitsverhaltens belegt werden.

 

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SMARTACT

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt SMARTACT wird vom BMBF gefördert. Im Rahmen des Projektes wird ein individuelles und kontextbasiertes Echtzeit-Interventionsprogramm entwickelt und empirisch geprüft. Ziel des Interventionsprogramms ist es unter Verwendung von Mobiltechnologie das Ess- und Aktivitätsverhalten zu verbessern. Das Teilprojekt der Sportwissenschaft – SMARTFAMILY – untersucht den Einfluss der familiären Umwelt auf das alltägliche Gesundheitsverhalten, insbesondere Ernährung und körperliche Aktivität. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung einer familienbasierten Intervention, die das Aktivitäts- und das Ernährungsverhalten der Familienmitglieder fördert. Hierzu zwei Vorträge von Carol Boushey und Stephen Sutton. Website

 

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Dt. Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung – Ein Projekt zur wiss. Konzeptualisierung

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit über eine Laufzeit von 2 Jahren (2014 – 2016) gefördert und erfolgt in Zusammenarbeit mit den Universitäten Erlangen-Nürnberg, Frankfurt, Münster und der DSHS Köln. Das Projekt hat eine wissenschaftliche Konzeptualisierung für Deutsche Empfehlungen zu Bewegung und Bewegungsförderung zum Ziel. Die Konzeptualisierung soll auf dem internationalen und nationalen Forschungsstand, sowie auf bereits national existierende Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung aufbauen. Im Fokus stehen daneben die Entwicklung von Qualitätskriterien und das Aufzeigen von Beispielen guter Praxis.

Bei der wissenschaftlichen Konzeptualisierung werden drei zusammenhängende Arbeitskomplexe bearbeitet:

(A) Empfehlungen für Bewegung (Leiter: Prof. Dr. Klaus Pfeifer, FAU)
(B) Empfehlungen für Bewegungsförderung (Leiter: Prof. Dr. Alfred Rütten, FAU)
(C) Beispiele guter Praxis (Leiter: Prof. Dr. Alexander Woll, KIT)

Basierend auf den Teilbereichen (A) und (B) werden am Institut für Sport und Sportwissenschaft des KIT im Bereich (C)  „Beispiele guter Praxis“ für verschiedene Zielgruppen mit Hilfe einer aufwendigen wissenschaftlichen Literaturanalyse herausgearbeitet sowie grundlegende Qualitätskriterien der Bewegungsförderung klassifiziert.

 

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