Institut für Sport und Sportwissenschaft

Zentrale Themen sind die Analyse psychischer und sozialer Bedingungen zur Beschreibung und Erklärung sportlicher Aktivität und körperlicher Leistungsfähigkeit im Lebenslauf, die Überprüfung der Wirkungen von sportlicher Aktivität auf die motorische, gesundheitliche, kognitive und soziale Entwicklung, die Optimierung von Methoden zur Erfassung der Bedingungen und Wirkungen von sportlicher Aktivität im Lebenslauf (u. a. Aktivitätsfragebogen, mobiles Selbst-Monitoring, Fitness- und Gesundheitstests).

Weitere Schwerpunkte sind die theoriegeleitete Entwicklung von Sportprogrammen und Konzepten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in unterschiedlichen Handlungsfeldern des Sports bzw. in Settings der Gesundheitsförderung (Schule, Kommune, Betrieb, Verein etc.) und unter Einbeziehung moderner Technologien sowie die Evaluationsforschung und das Qualitätsmanagement im Sport und der Gesundheitsförderung.

Forschung_Soz_News
KIT Future Fields funding for KD²Ex – Karlsruhe Decision and Design Experimentation Ecosystem

Prof. Christof Weinhardt (IISM), Prof. Alexander Mädche (IISM), Prof. Petra Nieken (IBU), Prof. Benjamin Scheibehenne (IISM), Prof. Nora Szech (ECON), Melanie Volkamer (AIFB) und Prof. Alexander Woll (IFSS), haben gemeinsam eine Förderung für den Aufbau des Karlsruhe Decision & Design Experimentation Ecosystem (KD²Ex) erhalten. Die Förderung im Rahmen einer KIT Future Fields Sonderausschreibung für Investitionen ermöglicht neue Formen der partizipativen Forschung: Digital Citizen Science mit Fokus auf den Bereich "Wellbeing at Home". Mehr

Erfolgreiche im Rahmen des ExU-Vorhabens „KIT Future Fields"

Das IfSS beteiligt sich am Future Fields-Projekt „Digital Citizen Science“ des KIT, das aktuelle und gesellschaftlich relevante Fragestellungen unter Einbeziehung betroffener Bürger*innen und verschiedener Disziplinen – Wirtschaftswissenschaft, Informatik und Sportwissenschaft – in transdisziplinärer Weise untersucht. Im Rahmen des Teil-Projekts „Physical Activity and Wellbeing in the Home Office Environment“ soll das Bewegungsverhalten im Zusammenhang tiefgreifender Veränderungen der (Arbeits-)Welt im Zuge der Covid-19-Pandemie untersucht werden.

Smartfamily

Die Familie prägt die eigenen Ess- und Bewegungsgewohn- heiten. Dieser Aspekt spielt eine wesentliche Rolle im Projekt SmartFamily zur digital unterstützten Gesundheitsförderung. Unsere Wissenschaftler haben gemeinsam mit Experten aus Psychologie, Ernährungswissenschaft und Informatik eine mobile App mit integriertem Gesundheitstrainer erarbeitet. Zum Interview

Birte von Haaren-Mack Gewinnerin des dvs-Publikationspreises 2019

Birte von Haaren-Mack (DSHS Köln, vorher IfSS Karlsruhe) hat mit ihrer Dissertation zum Thema "Effects of Aerobic Exercise Training on Stress Reactivity in Every-day Life" den ersten Platz des Publikationspreis "Sportwissenschaftlicher Nachwuchs" 2019 gewonnen. In einem sehr engen Wettbewerb setzte sie sich gegen neun weitere Arbeiten durch.

Prof. Dr. A. Woll zum Marathon-Rekord von Eluid Kipchoge

„Für mich hat das nichts mehr mit Sport zu tun“, so Prof. Dr. Alexander Woll im BNN-Interview zum Marathon von Eliud Kipchoge in weniger als zwei Stunden. Die Bedingungen für den Rekordlauf wurden dabei u.a. mit einer neu asphaltierten Strecke und mehreren Tempoläufern optimiert. 

1. Platz für Alexander Burchartz beim dvs-Posterpreis

In der Kategorie Naturwissenschaften konnte sich Alexander Burchartz mit dem Poster "Erreichen Kinder und Jugendliche in Deutschland die WHO Richtlinien für körperliche Aktivität? - erhoben durch Akzelerometer und Fragebogen" den ersten Platz im Rahmen des dvs-Hochschultags 2019 erreichen. Herzlichen Glückwunsch!

Publikation

Dr. Janina Krell-Rösch beschreibt in ihrer aktuellen Publikation, wie psychisch stimulierende Aktivitäten im mittleren und späten Lebensalter das Risiko einer kognitiven Beeinträchtigung vermindern können.

Braucht der Sport die Wissenschaft?

Bei der WLSB-Tagung in Stuttgart diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Sport und Politik über das Verhältnis von Forschung und Sportpraxis. Mit dabei war auch Prof. Dr. Alexander Woll, welcher zum Thema "Vernetzung im Sport von Theorie und Praxis" interviewt worden ist. Hier zum Artikel

Sportwissenschaftler verrät: So viel Bewegung brauchen wir, um gesund zu bleiben

"Ohne Bewegung ist Gesundheit überhaupt nicht denkbar" sagt unser Prof. Dr. Alexander Woll. Im Interview mit dem stern verrät er, wie viel Sport es mindestens sein muss - und gibt Tipps für den Einstieg. Zum Artikel

Bayerisches Fernsehen am Institut

Im Bayerischen Fernsehen war ein Bericht mit Prof. Dr. Woll zum Thema "Schlappe Kinder und sportliche Senioren" zu sehen. In der Mediathek der BR ist die Sendung weiterhin verfügbar, ab Minute 6:13 ist Herr Woll im Interview.