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Projekte

Myokin-Projekt

Ist ein Muskel in Aktion bewegt er nicht nur unseren Körper sondern bildet auch Hormone. Diese Botenstoffe aus der Muskulatur werden als Myokine bezeichnet und kommunizieren mit anderen Organen, wie z.B. dem Fettgewebe. Durch diese Inter-Organ-Kommunikation können Sie vielfältige Wirkungen auf den Stoffwechsel und die Gesundheit haben. Zu den Bedingungen von körperlicher Aktivität (moderat oder intensiv; kurz oder lang), unter denen Myokine ins Blut gelangen, und deren stoffwechselspezifischen Wirkungen ist beim Menschen wenig bekannt. Um diese Fragen zu beantworten, werden kontrollierte Studien mit freiwilligen Versuchspersonen durchgeführt und die daraus resultierenden Stoffwechselveränderungen anhand des Metaboloms charakterisiert. 

KarMeN

KarMeN steht für „Karlsruhe Metabolomics for Nutrition“. In diesem Projekt des Max Rubner-Instituts (MRI) werden Zusammenhänge zwischen den Lebensstilfaktoren Ernährung und Bewegung und dem Gesundheitszustand untersucht. Dabei stehen die Stoffwechselprodukte des menschlichen Körpers in Fokus der Forschung. Die Gesamtheit dieser Stoffwechselprodukte eines Organismus zu einem bestimmten Zeitpunkt wird als Metabolom bezeichnet und von vielen Faktoren beeinflusst. Unter anderem von Alter, Geschlecht, Hormonstatus, Ernährung und körperlicher Aktivität. Ein Ziel von KarMeN ist die Charakterisierung des Metaboloms gesunder Frauen und Männer, um Metabolitenmuster identifizieren zu können, die z.B. die körperliche Fitness eines Menschen bestimmen.

Das KarMeN-Kollektiv umfasst über 300 TeilnehmerInnen, bei denen unter standardisierten Bedingungen anthropometrische, genetische, funktionelle, klinisch-chemische Parameter erfasst, sowie Daten zur Lebensmittelzufuhr und körperlicher Aktivität mittels Fragebögen erhoben wurden. Die Analyse von Metaboliten in Plasma und Urin erfolgt über HPLC-MS, GC×GC-MS und NMR-Spektroskopie.

Gefördert durch: 

PATHWAY-27

Forschungseinrichtungen, Firmen und Verbände aus ganz Europa haben sich zum Forschungsverbund „PATHWAY-27“ zusammengeschlossen, um die Effekte von bioaktiv angereicherten Lebensmitteln auf die Stoffwechselwege des Menschen zu untersuchen. Diese Lebensmittel sollen - innerhalb einer ausgewogenen Ernährung - zu Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen beitragen. Hierzu werden am Beispiel von drei Lebensmittelgruppen – Backwaren, Milchprodukte und Ei-Produkte – drei bioaktive Substanzen beziehungsweise Substanzgruppen – Beta-Glucane, Anthocyane und Docosahexaensäure – untersucht. Im Fokus der Forschungen stehen dabei die Interaktion mit dem endogenen Stoffwechsel und die Wirkmechanismen dieser Substanzen im Körper.

 

Am EU-Projekt PATHWAY-27 beteiligen sich 25 Partner aus ganz Europa, darunter auch das Institut für Physiologie und Biochemie der Ernährung am Max Rubner-Institut. Das Studienzentrum am Max Rubner-Institut führt zusammen mit den Partnern aus Clermont-Ferrand (F), Leeds (UK) und Bologna (I) multizentrische klinische Studien zu den gesundheitlichen Wirkungen der Substanzen in Lebensmitteln durch. Die erste Interventionsstudie mit Frauen und Männern ist für Anfang 2016 geplant.

 

Weitere Informationen unter:

Handblatt

Website "PATHWAY-27"